Weltgebetstag 2022

Etwa 40 Mitbetende beim Weltgebetstag kamen in diesem Jahr der Einladung von Frauen aus England, Wales und Nordirland nach, in dieser aktuell so unfassbaren Zeit.

So wurde zu Beginn von allen kleine Gedenklichter für die vom Krieg betroffenen Menschen entzündet und die St. Johanneskirche durch ein Hoffnungslichtermeer am Taufstein erleuchtet.

In der Einleitung zum jährlichen Weltgebetstag schreiben die einladenden Frauen aus den jeweiligen Ländern: „Was wird aus uns werden? Wie wird es weitergehen – im alltäglichen Leben, aber auch mit unserer Welt im Ganzen? Selten haben so viele Menschen mit Verunsicherung und Angst in die Zukunft geblickt wie in der Zeit der Pandemie. Als Christ*innen glauben wir an die Rettung dieser Welt, nicht an ihren Untergang.“

Nach Informationen und Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart der Länder wurde durch die textliche Betrachtung der Bibelstelle des Propheten Jeremia zur Hoffnung der Weg gesucht. Je nach Region leben in diesen Ländern zwischen 15 bis 40 % der Kinder unter der Armutsgrenze.

Sieben Kerzen wurde nacheinander entzündet, immer mit dem Satz:

„Gott, unsere Mutter und unser Vater, wir zünden eine Kerze der Hoffnung an“

Nach der Kollekte für die Projektarbeit, dem Verteilen von Hoffnungssamen wurde das traditionellen Schlusslied „Der Tag ist um.“ gesungen. Da pandemiebedingt wieder keine anschließende Zusammenkunft möglich war, wurden noch selbstgebackene, traditionelle englische „scons“ gereicht – mit „clotted cream“ und Marmelade.